Die Karawane wirkt nach!
Neben Hintergründen zur Karawane 2010 und der Dokumentation des eigentlichen Projekts, werden hier auch zukünftig aktuelle Veranstaltungen und Themen einen Platz haben, die sich inhaltlich der Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung widmen und somit einen Brückenschlag zur vergangenen Karawane 2010 und dem damit verbundenen Europäischen Jahr bilden.
Die Kontakt-Möglichkeiten bleiben auch weiterhin erhalten!.
Es geht weiter...
Gespräch mit den Lantagsfraktionen am 17.3.2011
Liebe Freunde der Karawane,
aufgrund der aktuellen Entwicklungen haben sich folgende Änderungen für den Aktionstag der LAG Landesarbeitsgemeinschaft von Betroffeneninitiativen wohnungsloser Menschen in Baden-Württemberg e.V. am 17.03.2011 in Stuttgart:
Aus Rücksicht auf die Opfer der Naturkatastrophe und deren fataler Folgen in Japan verzichtet die LAG auf die öffentliche Kundgebung auf dem Kleinen Schlossplatz.
Die weiteren Veranstaltungspunkte werden jedoch stattfinden.
Programm:
- 13:00 – 15:30 Besichtigung des Schlossgartens, Begegnung und Austausch mit S21 Aktivisten (Treffpunkt: Hbf. - Ausgang Nord, Mahnwache)
- 16:00 – 18:00 Podiumsdiskussion mit Parteivertretern im Gemeindesaal St. Josef, Finkenstraße 39, Stuttgart (Debatte zur Bekämpfung von Straßenobdachlosigkeit und kommunaler Obdachlosigkeit, sozialer Wohnungsbau , Landesarmutskonferenz) Mit Vertretern der Parteien des Landtags Baden-Württemberg: CDU, FDP, GRÜNE, SPD sowie DIE LINKE
Dringend zu beachten: Entgegen der vorherigen Ankündigung befindet sich der Veranstaltungsort in der Finkenstraße 39, in Stuttgart Heslach. Wir bitten die ursprünglich falsch angegebene Hausnummer zu entschuldigen.
Ab Offenburg wird ein Bus nach Stuttgart fahren. Abfahrt ist um 09:00 Uhr am St. Ursula-Heim. Sollten Teilnehmer aus anderen Städten mitfahren wollen, bitte kurz Nachricht ans Karawane-Büro.
Treffpunkt für die Begegnung mit den S21-Aktivisten im Schlossgarten ist: Hbf. - Ausgang Nord, an der Mahnwache.br>
Die LAG freut sich über zahlreiche Teilnahme.
Die Fraktionen des Landtags sowie weitere Vertreter von Parteien sind dazu eingeladen mit Menschen am Rande der Gesellschaft ins Gespräch zu kommen, ihre Standpunkte zur Sozial- und Wohnungspolitik darzustellen und auf dem Hintergrund des Erfahrungswissens von Betroffenen kontrovers zu diskutieren.
Selbstverständlich ergibt sich eine inhaltliche und formale Zuständigkeit der Stadt- und Landkreise bei der Umsetzung des SGB-XII (Sozialhilfe) wie auch eine gesonderte Verantwortung der Behörden bei der Umsetzung des SGB-II (Hartz-IV). Die Landesverantwortung liegt im Bereich der Förderung des sozialen Wohnungsbaus etc. sowie in der Erarbeitung von Vorgaben zur Umsetzung, z.B. der Eingliederungshilfe für Wohnungslose, flächendeckend in Baden-Württemberg. Dies selbstverständlich in Zusammenarbeit mit den kommunalen und Landesverbänden und der LIGA der Wohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg.
Die
LAG Landesarbeitsgemeinschaft wohnungsloser Menschen (gegründet 1999) setzt sich für die Gründung einer LandesarmutskonferenzBaden-Württemberg ein. Dies wäre ein Zusammenschluss aller zivilgesellschaftlichen Akteure im Bereich Armutsbekämpfung und Sicherung von Menschenrechten.
LIGA-Aktionstag am 14.10.2010
Unter dem Motto
Arme brauchen eine Lobby fand am 14. Oktober 2010 ein
landesweiter Aktionstag der LIGA der Freien Wohlfahrtsverbände statt.
In Offenburg fand dazu eine Veranstaltung unter den Pagoden in der Fußgängerzone statt.
Redebeiträge und Aufführungen des Straßentheaters des St. Ursula-Heims mit Beteiligung des bekannten Kabarettisten Martin Schley führten der Offenburger Bevölkerung die drängende Notwendigkeit einer Lobby für Arme vor Augen. Bei einem Demonstrationszug durch die Innenstadt wurden Parolen zur Basisbeteiligung lautstark eingefordert: "In der Rüstung seid Ihr fix, für die Bildung tut Ihr nix!". Anschließend wurde dem Sozialstaat eine Trauerfeier vor geschichtsträchtiger Kulisse am Salmen (Ort der Badischen Revolution 1847) zuteil. Bei der Gelegenheit kamen auch die 10 Forderungen der Karawane 2010 gegen Armut und Ausgrenzung zu Gehör.
Zeitungsartikel und Informationen:
BZ-Artikel
OT-Artikel
Aktionsflyer