Europäisches Jahr gegen Armut und Ausgrenzung

AGJ,
Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.


LAG,
Landesarbeitsgemeinschaft von Betroffeneninitiativen wohnungsloser Menschen in Baden-Württemberg e.V.


St. Ursula Heim,
Vogesenstr. 1-3,
77652 Offenburg
Aktionsplakat

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Übersicht der
Karawansereien


Hintergrund

...der Karawane 2010 ist das Thema des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung: Zur Umsetzung des Zieles des Lissabon-Gipfels, die Armut in Europa rasch deutlich zu reduzieren, soll verstärkt auf soziale Integration hingewirkt werden. Dazu werden vor dem Hintergrund der Milliardenaufwendungen zur Rettung von Banken 2010 in der Bundesrepublik Deutschland 1,25 Millionen Euro von der EU zur Verfügung gestellt.

Da bei der Mittelvergabe vor Allem fürsorgeorientierte und staatsnahe Projekte bevorzugt wurden, erhielt der basisorientierte Projektantrag der Karawane keine finanzielle Unterstützung.
Die Finanzierung wird daher über Spendengelder und eigene Anstrengungen der Akteure getragen.

Für Unterstützung jedweder Art - auch im Nachhinein - sind wir Ihnen dankbar.
Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Das Projekt

Die Karawane gegen Armut und Ausgrenzung ist ein Mitmach-Projekt von unten.


Die Basis nimmt daher eine zentrale Rolle ein, sowohl im Hinblick auf die Planungsphase als auch bei der Durchführung der einzelnen Angebote.

Als vergleichbarer Vorläufer der Karawane lässt sich der "Marsch auf Stuttgart – 1998" nennen. Hier machten sich Menschen von der Basis auf den Weg in die Landeshauptstadt Stuttgart, um auf Ihre Belange – Ausgrenzung, Diskriminierung, Vorurteile in der Gesellschaft, Menschenrechte und dergleichen mehr aufmerksam zu machen.
In Anknüpfung an die positiven Erfahrungen dieser Aktion und deren nachhaltiger Wirkung will die Karawane gegen Armut und Ausgrenzung soziale Schieflagen aufwerfen und den Finger in die Wunde gesellschaftlicher Unterdrückung und Ausgrenzung legen.


Die Teilnehmer

Das Projekt ist offen hinsichtlich der teilnehmenden und fördernden Personen, die Beteiligung ist an die Voraussetzung gebunden, zum positiven Gelingen des Projekts beizutragen.
Interessierte Initiativen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, sich an der Karawane zu beteiligen, an den einzelnen Karawansereien können Sie uns beispielsweise mit Insiderwissen vor Ort unterstützen; Wenn Sie sich thematisch oder mit eigenen Programmpunkten einbringen möchten, so können wir Kontakt zu den Akteuren vor Ort herstellen. Viele Menschen sind angesprochen, zur Aktivierung angeregt und werden so zu Multiplikatoren weit über das Kampagnenziel hinaus.
Durch Kooperationen sind Fachöffentlichkeit, Medien, Kirchen, Gewerkschaften, Initiativen etc. eingebunden. Eine wesentliche Rolle nehmen die betroffenen Menschen selbst ein – ihnen bleibt die zentrale Rolle in der Kampagne.
Es werden ca. 70 Karawane-Teilnehmer erwartet, die etappenweise oder auch umfänglich das Projekt mittragen und mitgestalten. Menschen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz beteiligen sich, um in ihren jeweiligen regionalen Bezügen Armut und sozialer Ungerechtigkeit ein Gesicht zu geben.


Träger

Veranstalter und durchführende Organisation ist
die AGJ Freiburg (Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.)
in Kooperation mit
der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft von Betroffeneninitiativen wohnungsloser Menschen in Baden-Württemberg e.V.),
der BBI (Bundesbetroffeneninitiative wohnungsloser Menschen e.V.)
und weiteren Unterstützern.